Online-Geschäftsbericht
2013/2014
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fördern.
Kontinuität
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Wir machen starke Unternehmen stärker.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

18. Immaterielle Anlagewerte / Sachanlagen

 Anschaffungskosten
Angaben in Tsd. € 1.11.2013ZugangAbgang31.10.2014
 2.8046862853.205
Immaterielle Anlagewerte 336 135 3 468
Sachanlagen 2.468 551 282 2.737
 AbschreibungenBuchwerte
Angaben in Tsd. € 1.11.2013ZugangAbgang31.10.201431.10.201431.10.2013
 1.4974161631.7501.4551.307
Immaterielle Anlagewerte 302 18 3 317 151 34
Sachanlagen 1.195 398 160 1.433 1.304 1.273

Bei den Abschreibungen des Geschäftsjahres handelt es sich ausschließlich um planmäßige Abschreibungen.

19. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 135.047166.752
Anteile an assoziierten Unternehmen 11.382 64.246
Sonstige Anteile an Portfoliounternehmen 107.441 83.988
Auslandsfondsinvestments 8.300 10.359
Portfolio 127.123 158.593
Sonstige Finanzanlagen 7.924 8.159

Die Finanzanlagen werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (vgl. Tz. 6).

Die sonstigen Finanzanlagen beinhalten Gesellschaften, die sich überwiegend im Fremdbesitz befinden.

Der Posten hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 1.11.2013ZugangAbgangWertänderung31.10.2014
 166.75210.32163.36321.337135.047
Portfolio 158.593 10.321 63.363 21.572 127.123
Sonstige Finanzanlagen 8.159 0 0 -235 7.924

Die Wertveränderungen werden in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung unter dem Posten „Bewertungs- und Abgangsergebnis aus Finanzanlagen sowie Krediten und Forderungen“ erfasst (vgl. Tz. 6).

20. Kredite und Forderungen

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende25.94714.110
Stand Geschäftsjahresbeginn 14.110 2.925
Zugang 14.582 11.407
Abgang 2.745 222

Bei den Krediten und Forderungen handelt es sich um Darlehensforderungen gegen Portfoliounternehmen. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2013/2014 beinhalten Darlehen, stille Beteiligungen und Genussrechte.

21. Sonstige langfristige Vermögenswerte

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 421867
Pensionsverpflichtungen und Planvermögen 0 248
Steuerforderungen 421 619

Wir verweisen auf die Erläuterungen unter Tz. 25 und 30.

22. Forderungen

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 7.40011.980
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25 63
Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen 7.375 11.917

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen Tochterunternehmen, die mangels Wesentlichkeit nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen wurden (vgl. Tz. 4).

Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen betreffen unter anderem zwei kurzfristige Darlehen in Zusammenhang mit dem Erwerb eines Portfoliounternehmens und der Finanzierung einer Kauftransaktion eines anderen Portfoliounternehmens von zusammen 3.579 Tausend Euro. Im Vorjahr betrafen die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen vor allem ein kurzfristiges Darlehen in Zusammenhang mit dem Erwerb eines Portfoliounternehmens in Höhe von 8.930 Tausend Euro. Außerdem sind in diesem Posten Forderungen aus einem Verrechnungskonto mit einem Portfoliounternehmen sowie Zinsforderungen gegen Portfoliounternehmen erfasst.

Die Forderungen werden nicht erfolgswirksam zum Zeitwert bilanziert und zu jedem Abschlussstichtag einem Wertminderungstest unterzogen (vgl. Tz. 6).

Die Wertminderungen haben sich wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende060
Stand Geschäftsjahresbeginn 60 654
Zugang 0 0
Abgang 60 594

Bei dem Abgang in Höhe von 60 Tausend Euro (Vorjahr: 594 Tausend Euro) handelt es sich um Wertberichtigungen auf Forderungen gegen ein veräußertes Beteiligungsunternehmen. Die Forderung wurde im Geschäftsjahr 2013/2014 erfolgswirksam ausgebucht.

23. Wertpapiere

Zum 31. Oktober 2014 befinden sich ausschließlich Wertpapiere im Bestand, die als Kapitalanlage für zwischenzeitlich nicht benötigte flüssige Mittel erworben wurden.

Gliederung der Wertpapiere in der Bilanz:

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 112.33578.542
Langfristige Wertpapiere 80.991 50.514
Kurzfristige Wertpapiere 31.344 28.028

Gliederung der Wertpapiere nach Wertpapiertyp:

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 112.33578.542
Floating Rate Notes (3-Monats-Euribor) 25.026 48.088
Floating Rate Notes (6-Monats-Euribor) 10.000 25.020
Festverzinsliche Wertpapiere 77.309 5.434

Gliederung der Wertpapiere nach Restlaufzeiten:

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 112.33578.542
Fälligkeit < 1 Jahr 31.344 28.028
Fälligkeit 1 bis 2 Jahre 3.921 21.449
Fälligkeit 2 bis 3 Jahre 5.000 29.065
Fälligkeit 3 bis 4 Jahre 0 0
Fälligkeit 4 bis 5 Jahre 22.773 0
Fälligkeit > 5 Jahre 49.297 0

Sämtliche Wertpapiere sind der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte“ zugeordnet Tz. 6).

Die Änderung des beizulegenden Zeitwerts in Höhe von 306 Tausend Euro (Vorjahr: - 86 Tausend Euro) wird in der Konzern- Gesamtergebnisrechnung im Posten „Unrealisierte Gewinne / Verluste von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren“ erfasst. Ein Verlust in Höhe von 43 Tausend Euro (Vorjahr: Gewinn von 30 Tausend Euro), der im Berichtsjahr beim Abgang von Wertpapieren dieser Kategorie entstanden ist, wurde in das Konzernergebnis umgegliedert.

24. Sonstige Finanzinstrumente

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
Kurzfristig gehaltene Anteile an Gesellschaften2.2452.401

Die kurzfristig gehaltenen Anteile an Gesellschaften betreffen Anteile, die innerhalb eines Jahres an das Management von Portfoliounternehmen veräußert werden sollen.

25. Steuerforderungen, Steuerrückstellungen und latente Steuern

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
Steuerforderungen    
Sonstige langfristige Vermögenswerte 421 619
Ertragsteuerforderungen 5.435 3.452
Steuerrückstellungen 2.232 1.838
Passive latente Steuern 60 61

Die Steuerforderungen beinhalten anrechenbare Steuern und das mit dem Barwert aktivierte Körperschaftsteuerguthaben der Deutschen Beteiligungs AG. Der wesentliche Teil der Steuerforderungen betrifft anrechenbare Kapitalertragsteuer in Höhe von 2.506 Tausend Euro (Vorjahr: 1.134 Tausend Euro) aus der Ausschüttung der Deutschen Beteiligungsgesellschaft mbH sowie Körperschaftsteuerguthaben der Deutschen Beteiligungs AG in Höhe von 652 Tausend Euro (Vorjahr: 850 Tausend Euro). Ein weiterer Teil der Steuerforderungen resultiert aus anrechenbarer Kapitalertragsteuer in Höhe von 140 Tausend Euro aus Zinseinkünften aus Wertpapieren und Bankkonten sowie in Höhe von 419 Tausend Euro aus Ausschüttungen von Beteiligungen.

Die Steuerrückstellungen bilden die erwartete Zahlungspflicht ab. Anrechenbare Steuern und Steuervorauszahlungen sind nicht berücksichtigt.

Aktive und passive latente Steuern werden gemäß IAS 12.74 saldiert.

Bei den latenten Steuern sind Verlustvorträge wie folgt berücksichtigt:

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
Verlustvorträge Körperschaftsteuer 77.366 86.064
davon nutzbar 0 0
Verlustvorträge Gewerbesteuer 17.676 14.981
davon nutzbar 0 0

Aufgrund der ausgeübten Geschäftstätigkeit und deren steuerlicher Behandlung ist es bei den betreffenden Konzerngesellschaften nicht wahrscheinlich, dass künftig ausreichend zu versteuernde Gewinne vorhanden sein werden, um die Verlustvorträge nutzen zu können.

Die passiven latenten Steuern entfallen ausschließlich auf den Posten „Finanzanlagen“.

26. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 18.48611.448
Forderungen aus Beratungsleistungen 11.081 3.706
Forderungen gegen DBAG-Fonds 2.071 1.479
Kaufpreis-Einbehalt 1.879 449
Umsatzsteuer 1.026 1.371
Darlehen 573 1.001
Zinsforderungen aus Wertpapieren 478 251
Mietkaution 405 405
Kaufpreisforderungen 0 1.778
Sonstige Forderungen 973 1.008

Die Forderungen gegen DBAG-Fonds resultieren im Wesentlichen aus Vorabgewinnen und aus weiterbelasteten Aufwendungen.

Die Forderungen aus Beratungsleistungen betreffen die Beratung der Verwaltungsgesellschaft des DBAG Fund VI.

Die Veränderung der Kaufpreisforderungen im Geschäftsjahr 2013/2014 betreffen den Eingang von fälligen Zahlungen aus dem Verkauf von zwei Beteiligungen (siehe Lagebericht, „Entwicklung von Geschäft und Portfolio“).

Der Kaufpreis-Einbehalt deckt mögliche Gewährleistungsrisiken aus dem Verkauf eines Portfoliounternehmens ab. Der im Vorjahr ausgewiesene Kaufpreiseinbehalt konnte im Geschäftsjahr 2013/2014 aufgelöst werden.

Die Darlehen resultieren im Wesentlichen aus gestundeten Kaufpreiszahlungen an das Management von Portfoliounternehmen aus der Veräußerung von kurzfristig gehaltenen Anteilen an Kapitalgesellschaften.

Die Umsatzsteuer betrifft ausstehende Erstattungen für Vorsteuerüberhänge.

Die Sonstigen Forderungen enthalten im Wesentlichen im Voraus bezahlte Aufwendungen.

27. Eigenkapital

Grundkapital/Aktienanzahl

Sämtliche DBAG-Aktien sind im Geschäftsjahr 2013/2014 von auf den Inhaber lautende Stammaktien auf auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) im Verhältnis 1:1 umgestellt worden. Jede Stammaktie gewährt eine Stimme.

Die Aktien sind an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) und an der Börse Düsseldorf zugelassen. Daneben werden die Aktien in den Freiverkehr der Wertpapierbörsen von Berlin, Hamburg-Hannover, München und Stuttgart einbezogen.

Die Anzahl der Aktien im Umlauf betrug in der Berichts- und Vergleichsperiode durchgehend 13.676.359 Stück.

Der rechnerische Anteil am Grundkapital belief sich auf rund 3,55 Euro je Aktie.

Veräußerung von eigenen Anteilen an Mitarbeiter und Pensionäre

Mitarbeitern und Pensionären der Deutschen Beteiligungs AG und eines Tochterunternehmens bietet die Gesellschaft eigene Aktien der Gesellschaft zum Kauf zu Vorzugskonditionen an, die sich an den steuerlichen Vorschriften und Grenzen orientieren. Daraus ergaben sich folgende Transaktionen mit eigenen Anteilen im Geschäftsjahr 2013/2014:

 Erwerbs- / Veräußerungspreis je AktieAnteil am Grundkapital
  in € in Stück in Tsd. € in ‰
Stand 31.10.2014 000,0
Stand 1.11.2013   0 0 0,0
Zugang: 15.10.2014 20,89 3.766 13 0,3
Abgang / Übertragung: 28.10.2014 14,98 3.766 13 0,3

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. März 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu insgesamt 24.266.665,33 Euro durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Dabei muss sich die Zahl der Aktien in demselben Verhältnis erhöhen wie das Grundkapital.

Erwerb eigener Aktien

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 22. März 2016 eigene Aktien bis zu zehn Prozent des derzeitigen Grundkapitals oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben.

Bedingtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 23. März 2015 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Options- und / oder Wandelschuldverschreibungen (zusammen „Schuldverschreibungen“) mit oder ohne Laufzeitbegrenzung im Gesamtnennbetrag von bis zu 160.000.000,00 Euro zu begeben. Er ist ebenso ermächtigt, Inhabern von Optionsschuldverschreibungen Optionsrechte und den Inhabern bzw. Gläubigern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf Namensstückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 24.266.665,33 Euro nach näherer Maßgabe der Optionsbzw. Wandelanleihebedingungen (zusammen „Anleihebedingungen“) zu gewähren.

Die Schuldverschreibungen können außer in Euro auch – unter Begrenzung auf den entsprechenden Euro-Gegenwert – in der gesetzlichen Währung eines OECD-Landes begeben werden.

Die Schuldverschreibungen können auch von Gesellschaften begeben werden, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit beteiligt ist; in einem solchen Fall wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die Gesellschaft die Garantie für die Schuldverschreibungen zu übernehmen und den Inhabern bzw. Gläubigern solcher Schuldverschreibungen Options- bzw. Wandlungsrechte auf Inhaberstückaktien der Gesellschaft zu gewähren.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von 141.394 Tausend Euro (Vorjahr: 141.394 Tausend Euro) umfasst unverändert Beträge, die bei der Ausgabe von Aktien über den Nennbetrag erzielt worden sind.

Gewinnrücklagen und übrige Rücklagen

Die Gewinnrücklagen und übrige Rücklagen umfassen

  • die gesetzliche Rücklage, die nach deutschem Aktienrecht zu bilden ist
  • Erstanwendungseffekte aus der IFRS-Eröffnungsbilanz zum 1. November 2003
  • die Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne / Verluste aus leistungsdefinierten Versorgungszusagen / Planvermögen (siehe Tz. 30) sowie
  • die unrealisierten Gewinne / Verluste von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren (siehe Tz. 23).

Konzernbilanzgewinn

Die Hauptversammlung beschloss am 27. März 2014 für das Geschäftsjahr 2012/2013 die Ausschüttung einer Dividende von 0,40 Euro je Stückaktie (5.470.543,60 Euro) zuzüglich einer Sonderdividende von 0,80 Euro je Stückaktie (10.941.087,20 Euro).

Angaben in € 2013/20142012/2013
Auszahlungen insgesamt16.411.630,8016.411.630,80
Ausgezahlte Dividende 5.470.543,60 5.470.543,60
Ausgezahlte Sonderdividende 10.941.087,20 10.941.087,20

Der Bilanzgewinn der Deutschen Beteiligungs AG im Jahresabschluss nach HGB beträgt 92.276.031,02 Euro (Vorjahr: 43.259.096,88 Euro). Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Ausschüttung von 2,00 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2013/2014 vorschlagen, bestehend aus einer Basisdividende von 0,40 Euro je Aktie und einer Sonderdividende von 1,60 Euro je Aktie.

In Deutschland unterliegen Dividenden bei Kapitalgesellschaften als Anteilseigner faktisch zu fünf Prozent der Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag sowie in gleichem Umfang auch der Gewerbesteuer, sofern es sich nicht um Anteile im Streubesitz (das heißt Beteiligung unter 15 Prozent) handelt. Dividenden unterliegen für natürliche Personen in voller Höhe der Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, die von der auszahlenden Stelle für das Unternehmen abzuführen sind.

28. Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaften

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende10.41410.146
Stand Geschäftsjahresbeginn 10.146 12.086
Zugang 46 312
Abgang 101 3.228
Ergebnisanteil 323 976

Die Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern betreffen die Gesellschaften DBG Advisors Kommanditaktionär GmbH & Co. KG, DBAG Fund V Konzern GmbH & Co. KG, DBG Managing Partner GmbH & Co. KG, DBAG Expansion Capital Fund Konzern GmbH & Co. KG sowie DBAG Fund VI Konzern (Guernsey) L.P. Zur Erläuterung der Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern verweisen wir auf die Ausführungen zu den DBAG-Fonds unter Tz. 40.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern, die auf die DBG Advisors Kommanditaktionär GmbH & Co. KG (DBAG Fund IV) entfallen, haben sich wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende9.9499.929
Stand Geschäftsjahresbeginn 9.929 11.602
Zugang 0 0
Abgang 67 2.586
Ergebnisanteil 87 913

Die Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern, die auf die DBAG Fund V Konzern GmbH & Co. KG (DBAG Fund V) entfallen, haben sich wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende318122
Stand Geschäftsjahresbeginn 122 460
Zugang 0 234
Abgang 33 642
Ergebnisanteil 229 70

Die Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern, die auf die DBG Managing Partner GmbH & Co. KG (DBAG Fund V) entfallen, haben sich wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende2525
Stand Geschäftsjahresbeginn 25 24
Zugang 0 0
Abgang 0 0
Ergebnisanteil 0 1

Die Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern, die auf die DBAG Expansion Capital Fund Konzern GmbH & Co. KG (DBAG Expansion Capital Fund) entfallen, haben sich wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende12169
Stand Geschäftsjahresbeginn 69 0
Zugang 46 77
Abgang 1 0
Ergebnisanteil 7 -8

Die Verbindlichkeiten gegenüber Minderheitsgesellschaftern, die auf die DBAG Fund VI Konzern (Guernsey) L.P. (DBAG Fund VI) entfallen, haben sich wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Stand Geschäftsjahresende11
Stand Geschäftsjahresbeginn 1 0
Zugang 0 1
Abgang 0 0
Ergebnisanteil 0 0

29. Sonstige Rückstellungen

29.1 Kurzfristige sonstige Rückstellungen

Angaben in Tsd. € 1.11.2013InanspruchnahmeAuflösungZuführung31.10.2014
 14.0897.3282.23213.93818.467
Personalbereich 9.798 5.086 272 8.525 12.965
Finanzanlagen 2.793 986 1.806 4.053 4.054
Sonstiges 1.498 1.256 154 1.360 1.448

Die Rückstellungen im Personalbereich beinhalten im Wesentlichen erfolgsabhängige Vergütungen. Diese erfolgsabhängigen Vergütungen enthalten sowohl Komponenten für das abgelaufene Geschäftsjahr als auch Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung. Sie betreffen Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der Deutschen Beteiligungs AG. Das System zur erfolgsabhängigen Vergütung dieser Mitarbeiter entspricht weitgehend dem des Vorstands. Zur Ausgestaltung der einzelnen Elemente dieses Systems wird auf die Erläuterungen im Vergütungsbericht verwiesen, der Bestandteil des Lageberichts ist.

Die Rückstellungen für Finanzanlagen sind dem Beteiligungsgeschäft zuzuordnen. Sie betreffen Gewährleistungsverpflichtungen, Transaktionskosten im Zusammenhang mit der Veräußerung von Portfoliounternehmen sowie weiterbelastbaren Beratungsaufwand.

In dem Posten „Sonstiges“ sind Rückstellungen in Höhe von 762 Tausend Euro (Vorjahr: 562 Tausend Euro) für steuerliche und sonstige Beratung sowie 336 Tausend Euro (Vorjahr: 375 Tausend Euro) für die Hauptversammlung im März 2015 und die Erstellung des aktuellen Geschäftsberichts enthalten.

29.2 Langfristige sonstige Rückstellungen

Angaben in Tsd. € 1.11.2013InanspruchnahmeAuflösungZuführung31.10.2014
 21847064235
Personalbereich 218 47 0 25 196
Gewährleistungen 0 0 0 39 39

Die langfristigen sonstigen Rückstellungen im Personalbereich beinhalten Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen.

In dem Posten „Gewährleistungen“ sind Gewährleistungsverpflichtungen im Zusammenhang mit der Veräußerung eines Portfoliounternehmens enthalten.

30. Pensionsverpflichtungen und Planvermögen

Der Bilanzausweis leitet sich wie folgt ab:

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (+)9.3853.419
Barwert der Pensionsverpflichtungen 37.454 31.199
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -28.069 -28.028
Sonstige langfristige Vermögenswerte (-)0-248

Der Barwert der Pensionsverpflichtungen hat sich wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Barwert der Pensionsverpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres37.45431.199
Barwert der Pensionsverpflichtungen zum Beginn des Geschäftsjahres 31.199 27.574
Zinsaufwand 917 788
Dienstzeitaufwand 393 479
Ausgezahlte Leistungen -967 -881
Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) 5.912 3.239

Die Berechnung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen zum Bilanzstichtag erfolgt mittels eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Dem Gutachten liegen die folgenden versicherungsmathematischen Annahmen zugrunde:

 31.10.201431.10.2013
Rechnungszins in % 1,78 2,94
Anwartschaftsdynamik (inkl. Karrieretrend) in % 2,50 2,50
Rentendynamik in % 2,00 2,00
Lebenserwartung gemäß den modifizierten Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2005 G 2005 G
Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in % 2,00 2,00

Der Rechnungszins basiert auf dem i-boxx corporate AA10+ Zinsindex, der anhand von Zinssätzen für langfristige Anleihen von Emittenten bester Bonität ermittelt wird.

Die Annahmen zur Lebenserwartung basieren auf den Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck. Sie wurden zum 31. Oktober 2013 modifiziert, um den Besonderheiten des begünstigten Personenkreises aus den leistungsorientierten Versorgungsplänen und Einzelzusagen des DBAG-Konzerns Rechnung zu tragen. Ein Vergleich mit ähnlichen Personengruppen hatte für die Versorgungsanwärter und -empfänger des DBAG-Konzerns eine um durchschnittlich drei Jahre höhere Lebenserwartung ergeben.

Die Planvermögen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum Ende des Geschäftsjahres28.06928.028
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum Beginn des Geschäftsjahres 28.028 27.999
Erwartete Zinserträge 824 378
Versicherungsmathematische Gewinne (+) / Verluste (-) -783 -349

Folgende Beträge wurden im Konzernergebnis erfasst:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
 486889
Dienstzeitaufwand 393 479
Zinsaufwand 917 788
Geplante Erträge des Planvermögens - 824 -378

Der Saldo aus Zinsaufwand und erwarteten Zinserträgen aus dem Planvermögen wird unter dem Posten „Zinsaufwand“ ausgewiesen.

Die im Sonstigen Ergebnis erfassten „Gewinne (+) / Verluste (-) aus der Neubewertung der Nettoschuld (Vermögenswert) aus leistungsorientierten Versorgungsplänen“ haben sich im Geschäftsjahr 2013/2014 wie folgt entwickelt:

Angaben in Tsd. € 2013/20142012/2013
Versicherungsmathematische
Gewinne (+) / Verluste (-) zum Ende
des Geschäftsjahres
-21.273-14.578
Versicherungsmathematische Gewinne (+) / Verluste (-) zum Beginn des Geschäftsjahres -14.578 -10.990
Gewinne (+) / Verluste (-) aus dem Unterschied zwischen tatsächlicher und geplanter Rendite des Planvermögens -783 -349
Gewinne (+) / Verluste (-) aus der Änderung der demografischen Annahmen 0 -2.967
Gewinne (+) / Verluste (-) aus erfahrungsbedingten Änderungen -5.912 -272

Der höhere Verlust von -783 Tausend Euro im Geschäftsjahr 2013/2014 (Vorjahr: - 349 Tausend Euro) resultiert aus der Änderung der Rechnungslegungsmethode aufgrund der geänderten Vorschriften des IAS 19 (vgl. Tz. 3).

Betrag, Fälligkeit und Unsicherheit künftiger Zahlungsströme

Für den DBAG-Konzern ergeben sich Risiken aus den Pensionsverpflichtungen von leistungsorientierten Plänen und Einzelzusagen. Die Risiken bestehen insbesondere in der Veränderung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen sowie der Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens.

Veränderungen des Barwerts der Pensionsverpflichtungen resultieren insbesondere aus Änderungen der versicherungsmathematischen Annahmen. Erheblichen Einfluss auf den Barwert haben insbesondere der Rechnungszins und die Lebenserwartung. Der Rechnungszins unterliegt dem (Markt-)Zinsrisiko. Eine Veränderung der durchschnittlichen Lebenserwartung beeinflusst die Dauer der Pensionszahlungen und somit auch das Liquiditätsrisiko. Nach vernünftiger Schätzung wirken sich mögliche Änderungen dieser beiden versicherungsmathematischen Parameter wie folgt auf den Barwert der Pensionsverpflichtungen aus:

  31.10.201431.10.2013
Rechnungszins    
Erhöhung um 50 Bp -2.750 -2.172
Verringerung um 50 Bp 3.101 2.434
Durchschnittliche Lebenserwartung    
Erhöhung um 1 Jahr -1.423 -1.210
Verringerung um 1 Jahr 1.415 1.438

Die dargestellte Sensitivitätsanalyse berücksichtigt jeweils die Auswirkungen der Änderung eines Parameters bei Konstanz aller übrigen Parameter.

Die Planvermögen sind jeweils in einem Geldmarktfonds investiert, um das Marktpreis- und Liquiditätsrisiko zu minimieren. Die Wertentwicklung der Geldmarktfonds unterliegt ebenso wie der Rechnungszins dem (Markt-)Zinsrisiko. Steigt (fällt) der Marktzinssatz für Unternehmensanleihen und Geldmarktpapiere, so steigt (sinkt) die Verzinsung des Planvermögens und sinkt (steigt) der Barwert der Pensionsrückstellungen.

Die DBAG wird das Planvermögen ab Geschäftsjahr 2014/2015 in einen Spezialfonds im Sinne der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches umschichten. Der Spezialfonds hat eine unbegrenzte Laufzeit und wird auf Grundlage einer langfristig ausgerichteten Kapitalanlagestrategie mit Wertsicherung verwaltet. Mit der geänderten Anlagestrategie soll eine Rendite mindestens in Höhe des Rechnungszinses erzielt werden.

Für das Geschäftsjahr 2014/2015 sieht die derzeitige Budgetplanung wie in den vergangenen beiden Jahren keine Zuwendungen zum Planvermögen vor.

31. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten umfassen Vorgänge der Rechnungsabgrenzung sowie sonstige Verbindlichkeiten.

32. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungs- und Treuhandverhältnisse

Die SONSTIGEN FINANZIELLEN VERPFLICHTUNGEN gliedern sich in die folgenden Nominalwerte der Einzahlungsverpflichtungen und Dauerschuldverhältnisse auf:

Angaben in Tsd. € 31.10.201431.10.2013
 8.35611.951
Einzahlungsverpflichtungen 3.304 6.479
Dauerschuldverhältnisse 5.052 5.472

Die möglichen Einzahlungsverpflichtungen betreffen Auslandsfondsinvestments (siehe Tz. 19), die weitere Mittel für Investitionen und Kosten einfordern können, sowie vertraglich vereinbarte potenzielle Investitionen in Portfoliounternehmen. Der Rückgang der Einzahlungsverpflichtungen betrifft zwei Portfoliounternehmen, für die im laufenden Geschäftsjahr Einzahlungen abgerufen wurden.

Die Fristigkeit der Dauerschuldverhältnisse zum 31. Oktober 2014 stellt sich wie folgt dar:

Angaben in Tsd. € < 1 Jahr1-5 Jahre> 5 JahreSumme
Dauerschuldverhältnisse 846 2.951 1.255 5.052
davon Mietverträge 717 2.870 1.255 4.842

Die Dauerschuldverhältnisse beinhalten insbesondere Büromieten für die Geschäftsräume Börsenstraße 1 in Frankfurt am Main. Der unkündbare Büromietvertrag hat am 1. August 2011 begonnen und läuft bis zum 31. Juli 2021. Die Deutsche Beteiligungs AG hat das zweimalige Recht, die Verlängerung des Mietverhältnisses um jeweils fünf Jahre zu verlangen.

Zum 31. Oktober 2014 lagen wie im Vorjahr keine HAFTUNGSVERHÄLTNISSE vor.

Das TREUHANDVERMÖGEN betrug zum 31. Oktober 2014 13.776 Tausend Euro (Vorjahr: 10.829 Tausend Euro). Davon entfallen wie im Vorjahr auf Anteile an zwei Portfoliounternehmen, die von Konzerngesellschaften für zwei verwaltete Fonds gehalten werden, 13.732 Tausend Euro (Vorjahr: 10.753 Tausend Euro). Treuhandverbindlichkeiten bestehen in gleicher Höhe. Aus der Tätigkeit als Treuhänder erzielt die DBAG keine Erträge.