Online-Geschäftsbericht
2013/2014
Expansion
fördern.
Kontinuität
sichern.
Wir machen starke Unternehmen stärker.

Glossar

Abschreibungen

Erfassung der Wertminderung des Vermögens im Rechnungswesen; muss in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Aktienoption

Recht, zu einem festgelegten (oder nach einer Formel ermittelten) Kurs Aktien eines Unternehmens zu erwerben. Die Deutsche Beteiligungs AG hatte 2001 ein Aktienoptionsprogramm aufgelegt. Die letzten Optionen aus diesem Programm wurden im Geschäftsjahr 2008/2009 ausgeübt.

Amtlicher Markt

Börsenmarktsegment mit strengen Börsenzulassungskriterien.

Beta-Faktor (ß)

Maß für das relevante Risiko einer einzelnen Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt. Ein Beta-Faktor kleiner eins bedeutet, dass die Aktie weniger risikobehaftet ist als der Gesamtmarkt. Für einen Beta-Faktor größer eins gilt der umgekehrte Fall.

Bewertungsreserve

Unterschied zwischen Buchwert nach HGB (Anschaffungskosten oder niedriger) und dem Zeitwert.

Bid-ask-Spread

Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (Kaufangebot und Abgabepreis) einer Aktie.

Buy-and-build

Konzept zur Entwicklung eines neuen Unternehmens, oft in einem fragmentierten Markt: Ein vorhandenes, erfolgreiches Unternehmen dient als Basis, um durch rasche Akquisitionen eine deutlich größere Einheit zu schaffen.

Carried Interest

Gewinnbeteiligung einer Managementgesellschaft bzw. deren Manager am Erfolg eines verwalteten Fonds. Nachdem die Investoren eines Fonds auf ihr eingesetztes Kapital eine Mindestverzinsung erhalten haben, kann sich für die Beteiligungsmanager ein überproportionaler Gewinnanteil ergeben.

Cashflow

Kennzahl zur Beurteilung der Finanzlage, aber auch der Ertragslage einer Unternehmung: Zahlungsstrom einer Periode, der sich aus der Differenz der Ein- und Auszahlungen ergibt.

closing

Zeichnungsschluss für einen (Private-Equity-) Fonds.

Co-Investment

Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere Investoren, von denen einer als Lead-Investor auftritt.

Corporate Broker

Ein zunächst in Großbritannien, zunehmend auch in Deutschland verbreitetes Konzept zur Unterstützung eines Unternehmens am Kapitalmarkt durch eine Bank. Die Unterstützung betrifft um Beispiel die Pflege der Beziehungen zu aktuellen und möglichen künftigen Aktionären. Darüber hinaus berät ein Corporate Broker bei der Identifikation möglicher neuer institutioneller Investoren und versorgt seinen Auftraggeber regelmäßig mit Rückmeldungen von Investoren.

Corporate Governance

Prinzipien zur Unternehmensführung und -überwachung, die die Verteilung der Rechte und Pflichten unter den verschiedenen Beteiligten im Unternehmen beschreiben, insbesondere den Aktionären, dem Aufsichtsrat und dem Vorstand sowie anderen Interessengruppen.

CTA

Abkürzung für „Contractual Trust Arrangement“; Modell zur Finanzierung von Pensionsverpflichtungen. Dabei werden zur Deckung der Pensionsansprüche gegenüber der Gesellschaft Vermögenswerte (Plan assets) auf einen Treuhänder (Trust) übertragen. Im Konzernabschluss nach IFRS hat dies eine Bilanzverkürzung durch Saldierung der Plan assets mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen zur Folge. Die internationale Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses wird dadurch verbessert.

D&O-Versicherung

Directors-and-Officers-Versicherung, auch Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung; Vermögensschadenshaftpflichtversicherung, die ein Unternehmen für seine Organmitglieder und leitenden Angestellten zum Schutz vor Kosten von Rechtstreitigkeiten abschließt.

Dax

Deutscher Aktienindex, Maßstab für die Entwicklung des Kapitalmarktes.

Dealflow

Summe der Investitionsmöglichkeiten, die einer Beteiligungsgesellschaft angeboten werden. Die Deutsche Beteiligungs AG bemüht sich, möglichst frühzeitig von Beteiligungsmöglichkeiten zu erfahren; dazu nutzt sie ein besonders dichtes Netzwerk.

Designated Sponsor

Berater des Wertpapieremittenten; an der Börse sorgt der Designated Sponsor für eine Mindestliquidität der Aktien, indem er fortlaufend oder auf Anfrage für die von ihm betreuten Werte sofort handelbare Kauf- und Verkaufsangebote mit einer geringen Spanne („Spread“) in das Handelssystem einstellt.

Discounted-Cashflow-Verfahren

Verfahren zur Unternehmensbewertung; dabei wird der Unternehmenswert als abgezinste Summe zukünftig erwarteter Zahlungsströme ermittelt. Die Abzinsung erfolgt mit einem Satz, in den der Zinssatz für eine langfristige risikolose Anlage sowie eine Risikoprämie eingehen.

Due Diligence

Sorgfältige, systematische und detaillierte Erhebung, Prüfung und Analyse von Daten einer potenziellen Beteiligung im Zuge einer Transaktion. Ziel Diligence ist die Ermittlung der Stärken und Schwächen des Unternehmens sowie die Bestimmung der Risiken. Sie geht weit über die formale Prüfung zum Beispiel der Jahresabschlüsse hinaus und erstreckt sich regelmäßig zum Beispiel auf rechtliche Aspekte, Steuerfragen, die Marktstellung, die Qualität des Managements. Untersucht werden – je nach Situation – auch Umweltfragen oder die Patentsituation.

EBIT

Abkürzung für „Earnings Before Interest and Taxes”; absolute Ertragskennzahl, berechnet aus dem Jahresüberschuss vor Steuern, vor dem Zinsergebnis und vor dem außerordentlichen Ergebnis. Die Kennzahl erlaubt eine Aussage über die operative Ertragskraft einer Unternehmung unabhängig von ihrer Kapitalstruktur.

EBITDA

Abkürzung für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation”; Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Die ennzahl erlaubt eine Aussage über die operative Ertragskraft einer Unternehmung unabhängig von ihrer Kapitalstruktur und ihrem Investitionsaufwand.

EBT

Earnings Before Taxes. Ergebnis vor Steuern.

Eigenkapitalrendite je Aktie

Zentrale Ziel- und Erfolgsgröße der Deutschen Beteiligungs AG. Wir setzen dazu das Eigenkapital je Aktie am Ende eines Geschäftsjahres in Bezug zum Eigenkapital je Aktie bei Beginn des Geschäftsjahres, vermindert um die Dividende (ggf. einschließlich einer Sonderdividende), die im Lauf des Geschäftsjahres ausgeschüttet wurde.

Equity

Eigenkapital.

Equity Story

Zusammenfassende Darstellung einer Aktiengesellschaft im Hinblick auf ihre zukünftigen Chancen und Risiken; besonders beleuchtet werden die Strategie, Ertragskraft, Philosophie und Kultur des Unternehmens. Diese Informationen dienen potenziellen Aktionären dazu, das Unternehmen eigenständig zu beurteilen.

Exit

Veräußerung einer Beteiligung eines Finanzinvestors. Dafür gibt es grundsätzlich drei Wege: Trade Sale (Veräußerung an ein anderes Unternehmen), Going Public (Börsengang) oder Secondary-Buy-out (Veräußerung an einen anderen Finanzinvestor). Die Deutsche Beteiligungs AG zieht für ihr Geschäft alle drei Varianten in Betracht.

Fair Disclosure

Das Bestreben um gleichzeitige Information aller Marktteilnehmer bei der Veröffentlichung von Unternehmensinformationen, die zur Bewertung einer Aktie nötig sind.

Fair Value

Zeitwert, zu dem eine Beteiligung zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern gehandelt würde.

Family Office

Organisation, die sich mit der Verwaltung privater Großvermögen befasst; dazu gehören unter anderem die Aufteilung auf verschiedene Anlageklassen und die Auswahl geeigneter Anlageobjekte. Mögliche Formen sind familieneigene Gesellschaften, in denen das Vermögen der Familie (oder ggf. auch das mehrerer Familien) gebündelt wird, oder Gesellschaften bzw. Abteilungen von Banken, die Finanzdienstleistungen für diese Kundengruppe erbringen.

Fundraising

Einwerben von Eigenkapitalzusagen für einen Private-Equity-Fonds.

Funds of Funds

Investmentfonds, die ihr Fondsvermögen wiederum in anderen Fonds anlegen

General Standard

Segment mit den gesetzlichen Mindestanforderungen des Amtlichen oder Geregelten Marktes.

Geregelter Markt

Eintrittssegment für Börsenneulinge mit geringeren Börsenzulassungskriterien.

IFRS

International Financial Reporting Standards (vormals IAS); Bilanzierungsregeln, die seit 2005 für die Rechnungslegung börsennotierter Unternehmen in der Europäischen Union verpflichtend sind. Ziel ist es, transparente und vergleichbare Rechnungslegungsprinzipien zu schaffen, die von Unternehmen und Organisationen weltweit zur Finanzberichterstattung angewendet werden. Ein für die DBAG sehr wesentlicher Unterschied gegenüber den Bilanzierungsregeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) ist die Bewertung der Finanzanlagen zu ihrem „Fair Value“ am jeweiligen Bilanzstichtag. Dieser Wert kann die historischen Anschaffungskosten übertreffen.

Institutionelle Investoren

Gesellschaften wie z. B. Investmentgesellschaften, Investmentfonds, Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Investmentbanken und Stiftungen. Diese haben meistens umfassende Kenntnisse hinsichtlich Anlageform und -risiken und sind in der Lage, große Investitionen zu tätigen oder langlaufende Investitionszusagen zu machen.

Investor Relations

Aktive Pflege der Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen tatsächlichen oder potenziellen Anteilseignern.

Latente Steuern

Aktiv- oder Passivposten zum Ausgleich zeitlicher Differenzen gegenüber dem Steuerbilanzergebnis. Latente Steueraufwendungen/-erträge stellen Korrekturgrößen zum tatsächlichen, aus der Steuerbilanz abgeleiteten Steueraufwand der Periode dar. Zielsetzung ist vor allem, einen Ertragsteueraufwand zu zeigen, der in einem sachgerechten Verhältnis zum ausgewiesenen Ergebnis vor Steuern steht. Für die DBAG spielt vor allem das Auseinanderfallen von Entstehung der Wertsteigerung einer Beteiligung und der Realisierung dieses Gewinns durch Veräußerung eine Rolle.

Lead-Investor

In einem Syndikat von Beteiligungsgesellschaften meist der Investor mit dem größten Anteil, der die Organisation der Finanzierung und die Betreuung übernimmt. Bei einem Fondsinvestment Investor mit dem größten Anteil.

Lock-up-First

Zeitraum, in dem sich die Altaktionäre verpflichten, nach dem Going Public keine Aktien aus ihren Beständen zu verkaufen. Neuaktionäre sollen so vor Kurseinbrüchen nach dem Börsengang durch den Verkauf großer Aktienpakete der Altaktionäre geschützt werden.

LPX

Indexfamilie. Die einzelnen Indizes enthalten Aktien börsennotierter Private-Equity-Gesellschaften. Die Aktie der DBAG ist unter anderem in den LPX50, den LPX Direct und den LPX Europe einbezogen. Der LPX50 erfasst die hinsichtlich Marktkapitalisierung weltweit 50 größten börsennotierten Private-Equity-Gesellschaften, der LPX Direct konzentriert sich ausschließlich auf solche Gesellschaften, die direkt in Unternehmen investieren (und schließt damit börsennotierte Investoren in Fonds aus), der LPX Europe enthält ausschließlich europäische Gesellschaften.

M&A-Markt

Mergers & Acquisitions; Markt für die Vermittlung von Käufen und Verkäufen von Unternehmen oder Unternehmensteilen.

Marktkapitalisierung

Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien einer Gesellschaft, berechnet durch Multipilkation der Anzahl ausgegebener Aktien mit dem aktuellen Börsenkurs.

MBI

Management-Buy-in; Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management.

MBO

Management-Buy-out; Übernahme eines Unternehmens durch dessen Management mit Unterstützung eines oder mehrerer Finanzinvestoren, die die Transaktion finanzieren.

Mittelstand

Gesamtheit der kleineren und mittleren Unternehmen; eine Definition, die für alle Anwendungsbereiche Gültigkeit hat, besteht nicht. Mögliche Abgrenzungsmerkmale sind zum Beispiel die Umsatzhöhe, die Zahl der Beschäftigten oder die Eigentümerstruktur. Die Deutsche Beteiligungs AG versteht darunter Unternehmen, die einen Umsatz zwischen 50 und 500 Millionen Euro im Jahr erzielen – unabhängig von der Gesellschafterstruktur oder der Zahl der Beschäftigten. In Deutschland gibt es mehr als 5.000 solcher Unternehmen.

Mittleres Marktsegment

Der Markt für Unternehmenstransaktionen wird in drei Segmente unterteilt: Transaktionen mit einem Volumen von unter 50 Millionen Euro gelten als „klein“. An das unterste Segment schließt sich das mittlere Marktsegment mit Transaktionen zwischen 50 und 300 Millionen Euro an. Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 300 Millionen Euro bilden das obere Marktsegment.

Multiplikatorverfahren

Verfahren zur Unternehmensbewertung; der Wert ergibt sich als Produkt einer Erfolgskennziffer des Unternehmens (z. B. Gewinn) mit einem aus aktuellen Marktpreisen abgeleiteten Multiplikator. Dieser Multiplikator wird aus dem Quotienten einer Gruppe von Vergleichsunternehmen mit deren entsprechenden Erfolgskennziffern berechnet.

NAV-Rendite je Aktie

Zentrale Ziel- und Erfolgsgröße der Deutschen Beteiligungs AG, entspricht der Eigenkapitalrendite je Aktie. Wir setzen dazu den NAV je Aktie am Ende eines Geschäftsjahres in Bezug zum NAV je Aktie bei Beginn des Geschäftsjahres, vermindert um die Dividende, die im Laufe des Geschäftsjahres ausgeschüttet wird.

Net Asset Value (NAV)

Wert aller materiellen und immateriellen Vermögenswerte eines Unternehmens abzüglich seiner Verbindlichkeiten (Eigenkapital); der Net Asset Value je Aktie (Eigenkapital je Aktie) ist zentrale Kennziffer zur Beurteilung der Wertentwicklung einer börsennotierten Private-Equity-Gesellschaft.

Operation Blanche

Bezug junger Aktien ohne eigenen Kapitaleinsatz; der Aktionär verkauft bei einer ordentlichen Kapitalerhöhung exakt so viele Bezugsrechte, dass er mit dem Erlös die verbleibenden Bezugsrechte nutzen und den Emissionspreis für die neuen Aktien bezahlen kann. Nach der Operation Blanche bleibt die absolute Höhe der Kapitalanlage des Aktionärs in Aktien der betreffenden AG unverändert, es verringert sich jedoch der relative Anteil am Grundkapital.

Parallelfonds

Von der Deutschen Beteiligungs AG verwaltete Fonds, mit denen die Deutsche Beteiligungs AG gemeinsam und ggf. an der Seite weiterer Finanzinvestoren investiert. Das Prinzip: Investoren sagen Kapital in bestimmter Höhe zu, das das Management sukzessive abruft, sobald passende Investitionsmöglichkeiten vorliegen. Nach Veräußerung der eingegangenen Beteiligungen wird der Erlös an die Investoren ausgezahlt. Ein Parallelfonds ist rechtlich üblicherweise als Kommanditgesellschaft organisiert.

Peergroup

Gruppe von Unternehmen, die hinsichtlich Branchenzugehörigkeit, Struktur, Produkten und Umsatz einem Unternehmen ähnlich sind und deshalb zum Vergleich herangezogen werden.

Portfolio

Hier: alle Beteiligungen einer Kapitalbeteiligungsgesellschaft.

Prime Standard

Börsensegment mit hohen Transparenzanforderungen. Die Zulassung zum Prime Standard ist Bedingung für die Aufnahme in Auswahlindizes wie den S-Dax.

Private Equity

Privates Eigenkapital; Kapital, das nicht börsennotierten Unternehmen mittel- bis langfristig zur Verfügung gestellt wird.

Public-to-Private

Rückzug eines Unternehmens von der Börse; eine andere Bezeichnung ist Taking Private.

Roadshow

Unternehmenspräsentationen vor institutionellen Investoren.

S-Dax

Auswahlindex der Deutschen Börse für kleinere Unternehmen aus den klassischen Branchen. Der Index schließt unterhalb des M-Dax an und umfasst 50 Werte, die im Teilbereich Prime Standard des Amtlichen Marktes oder Geregelten Marktes zugelassen sind. In der Regel wird der Performance-Index verwendet, der die Reinvestition der von den Indexunternehmen gezahlten Dividenden enthält.

Secondary-Buy-out

Im Prinzip ein zweites Management-Buy-out: Beteiligungsgesellschaft und MBO-Manager verkaufen ein Unternehmen an die nächste Managergeneration und an einen neuen Finanzinvestor.

Spin-off

Ausgliederung und Verselbstständigung eines Unternehmensteils aus einem Unternehmen/einem Konzern.

Stille Beteiligung

Stille Gesellschaft, in der Regel. mit fester Laufzeit, festem Zins und festgelegter erfolgsabhängiger Komponente; bedarf nicht der Publizität.

Stock-Option

Recht, das es ermöglicht, zu einem festgelegten (oder nach einem bestimmten Schema ermittelten) Kurs Aktien eines Unternehmens zu erwerben.

STOXX Private Equity 20 Index

Europäischer Private-Equity-Aktienindex; er erfasst die Wertentwicklung der Aktien der 20 größten börsennotierten Private- Equity-Gesellschaften in Westeuropa, zu denen auch die Aktie der Deutschen Beteiligungs AG gehört.

Streubesitz (auch: Free Float)

Die Summe an Aktien eines Unternehmens, die sich nicht in festen Händen befindet, also über den Markt frei handelbar ist.

Taking Private

Rücknahme eines Unternehmens von der Börse.

Track Record

Chronologisch verfolgbare Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens oder auch Investment-Managers. Dient häufig als Referenz.

Trade Sale

Veräußerung einer Beteiligung an ein anderes Unternehmen, das sein Produktportfolio ergänzen oder seine regionale Präsenz erhöhen will oder andere strategische Interessen hat.

Transaktionsvolumen

Kaufpreis des finanzschuldenfreien Unternehmens.

Turn around

Aufgrund der schlechten Lage eines Unternehmens wird ein neues Unternehmenskonzept erstellt. Ggf. soll auch mit neuem Management und einer geänderten Produktpalette das Unternehmen neu gestartet werden.

UBGG

Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBG); die Deutsche Beteiligungs AG war die erste Gesellschaft, die 1986 den Status einer UBG erlangte. Das Gesetz gewährt zum Beispiel – unter Berücksichtigung gewisser Bedingungen – die Befreiung von der Gewerbesteuer.

Venture Capital

Risikokapital; meist privates Beteiligungskapital für junge Unternehmen oder Unternehmen in der Gründungsphase.

Wachstumsfinanzierung

Beteiligung an einem Unternehmen, von dem nur eine Minderheit der Stimmrechte zur Verfügung steht; Wachstumsfinanzierungen können sehr jungen Unternehmen oder bereits etablierten Unternehmen zugute kommen, um die nächsten Expansionsschritte zu finanzieren. Motivation kann auch die Verbesserung der Kapitalstruktur sein. Wachstumsfinanzierungen werden meist durch Rückkauf oder einen späteren Börsengang beendet. Mehr Informationen zu Wachstumsfinanzierung finden Sie unter http://www.deutsche-beteiligung.de/wachstumsfinanzierung

Xetra

Elektronisches Börsenhandelssystem.