Online-Geschäftsbericht
2013/2014
Expansion
fördern.
Kontinuität
sichern.
Wir machen starke Unternehmen stärker.

Romaco GmbH

Romaco

MASCHINEN UND ANLAGEN FÜR DIE VERPACKUNGSTECHNIK

Romaco ist einer der weltweit führenden Spezialanbieter von Verfahrens- und Verpackungstechnik. Gegliedert in die Bereiche „Tableting“ und „Packaging“, entwickelt das Unternehmen Systemlösungen für die Pharma-, Kosmetik- und die chemische Industrie. Es konzentriert sich auf das technisch anspruchsvolle Leistungssegment flexibler Maschinen, das vom Wachstum der Generikahersteller begünstigt wird. Sein Sortiment umfasst Primär- und Sekundärverpackungen, sterile Flüssigkeits- und Pulverabfüllung sowie Tablettenpresstechnologien.

Mit der Beteiligung an Romaco hat die DBAG in eines der attraktivsten und stark wachsenden Marktsegmente im deutschen Maschinenbau investiert. Romaco profitiert von den Wachstumstreibern des Pharmamarkts: der Zunahme der Weltbevölkerung, der alternden Bevölkerung in den Industriestaaten und dem zunehmenden Wohlstand in den Entwicklungsländern. Die Vielzahl der Maschinen, die das Unternehmen in der Vergangenheit weltweit geliefert hat, ist eine gute Basis für ein stabiles Servicegeschäft.

ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Strategisches Ziel ist die Entwicklung von Romaco zu einem sogenannten Full Liner in dem für die Gruppe wichtigsten Anwendungsfeld, der Tablettenproduktion und -verpackung. Das Unternehmen wird dann in der Lage sein, Kunden integrierte Systemlösungen anzubieten, mit denen die komplette Tablettenproduktion möglich ist. Mit Investitionen in die Vertriebsorganisation soll die regionale Marktabdeckung verbessert werden. Zudem ist vorgesehen, das Servicegeschäft auszubauen.

2013/2014 stellten DBAG und der DBAG Fund V Mittel zur Verfügung, um wesentliche Schritte zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials und zur Umsetzung des strategischen Ziels einzuleiten. Mit dem Erwerb der IMA Kilian im November 2013 wurde ein wichtiger Verfahrensschritt in der Tablettenproduktion ergänzt. Die Gruppengesellschaft FrymaKoruma, deren Schwerpunkt Maschinen für die Lebensmittelproduktion sind, wurde hingegen im Oktober 2014 an das Portfoliounternehmen Stephan Machinery („ProXES“) veräußert. Die Erlöse aus diesem Verkauf werden unter anderem für die weitere Umsetzung der Full-Liner-Strategie zur Verfügung stehen.

GESCHÄFTSJAHR 2013/2014

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014 (31. Oktober) litt Romaco unter der Investitionszurückhaltung seiner Kunden, besonders in den für das Unternehmen wichtigen aufstrebenden Ländern. Dort sorgten politische Unsicherheiten und damit verbundene Abwertungen der jeweiligen Landeswährung für ein ungünstiges Investitionsklima und Auftragsverschiebungen im Neumaschinengeschäft. Umsatz und Ergebnis blieben daher trotz einer deutlichen Wende im zweiten Halbjahr 2013/2014 unter den Erwartungen und – auf vergleichbarer Basis – unter den Vorjahreswerten. Vertrieb und Servicegeschäft wurden verstärkt.

AUSBLICK UND ZIELE

Romaco befasst sich weiter mit Unternehmenskäufen, um das Maschinenangebot zu vervollständigen. Angesichts einer zuletzt deutlich besseren Auftragslage ist das Unternehmen mit einem höheren Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2014/2015 gestartet, für das höhere Umsätze und eine Ergebnisverbesserung erwartet werden.

11,2 MIO. €

INVESTMENT DER DBAG

77,3 %

ANTEIL DES DBAG FUND V

MBO

ART DER BETEILIGUNG

18,7 %

ANTEIL DER DBAG

APRIL 2011

BETEILIGUNGSBEGINN

450

MITARBEITER

UMSATZ in Mio. €Umsatz Romaco GmbH

1 Umsatz 2013/2014 einschließlich der 2013 erworbenen IMA Kilian, aber ohne die 2014 veräußerte Einheit FrymaKoruma
Karlsruhe, www.romaco.com