Online-Geschäftsbericht
2013/2014
Expansion
fördern.
Kontinuität
sichern.
Wir machen starke Unternehmen stärker.

Stephan Machinery GmbH (ProXES)

Stephan Machinery

MASCHINEN UND PROZESSLINIEN FÜR DIE LEBENSMITTELINDUSTRIE

Die Stephan Machinery GmbH stellt Maschinen und Prozesslinien für die Lebensmittelverarbeitung her und konstruiert komplette Produktionsanlagen. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Anwendungserfahrung und der Systemkompetenz. Das Produktportfolio umfasst vorwiegend Maschinen und Anlagen, mit denen flüssige und halbflüssige Lebensmittel, also Saucen, Schmelzkäse, Suppen oder Babynahrung, heiß verarbeitet werden. Mit dem Erwerb von FrymaKoruma aus der Romaco-Gruppe wurde das Angebot um Maschinen zur kalten Verarbeitung von Lebensmitteln, Kosmetika und Pharmaerzeugnissen ergänzt.

Im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern verfügt Stephan Machinery über eine Engineering-Abteilung mit Anlagenbau-Kompetenz und kann so integrierte Produktionsanlagen anbieten. Die eigenen Prozessmaschinen und die langjährige Anwendungskompetenz sind wichtige Differenzierungsmerkmale. Weil die Lebensmittelindustrie als Hauptabsatzmarkt kaum zyklisch ist, erwarten wir für Stephan Machinery – im Gegensatz zu anderen Maschinenbauunternehmen – ein weniger volatiles Geschäft.

ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Unter einer neuen Dachgesellschaft („ProXES, the Processing Group“) sollen nach Stephan Machinery und FrymaKoruma künftig noch weitere Maschinenbauunternehmen kooperieren, die in ihren jeweiligen Nischenmärkten eine führende Marktposition innehaben, komplette Produktionsanlagen oder Schlüsselkomponenten anbieten können und – so wie Stephan Machinery und FrymaKoruma – als Technologie- und Innovationsführer im Verarbeitungssegment gelten. Dieser Verbund wird es den Unternehmen erlauben, ein gemeinsam nutzbares internationales Service- und Vertriebsnetz zu unterhalten, in Forschung und Entwicklung zu kooperieren und auch auf anderen Gebieten Größenvorteile zu nutzen.

Mit dem Erwerb von FrymaKoruma wurde ein erster Schritt zur Weiterentwicklung des Unternehmens getan. Der Umsatz steigt damit zunächst auf mehr als 80 Millionen Euro.

GESCHÄFTSJAHR 2014

Stephan Machinery erlebte eine wenig dynamische erste Hälfte des Geschäftsjahres 2014. Der Auftragseingang für die größeren Industriemaschinen war schwach. Das zweite Halbjahr verlief deutlich besser, und es zeigte sich, dass viele Aufträge zunächst nur verschoben worden waren. Sie bilden nun eine gute Basis für das Geschäft 2015. Das Servicegeschäft entwickelte sich teilweise besser als erwartet. Umsatz und Ergebnis erreichten trotz der unerfreulichen Marktsituation in etwa das Vorjahresniveau.

AUSBLICK UND ZIELE

Das Unternehmen will weiter wachsen: mit dem Markt, aber auch durch Ausbau des Vertriebs, die Erweiterung des Produktportfolios und Zukäufe. Demzufolge plant Stephan Machinery – auf vergleichbarer Basis – mit höherem Umsatz und Ergebnis. Die Ergebnisqualität soll durch weitere operative Verbesserungen steigen.

6,0 MIO. €

INVESTMENT DER DBAG

78,5 %

ANTEIL DES DBAG FUND V

MBO

ART DER BETEILIGUNG

19,0 %

ANTEIL DER DBAG

JUNI 2013

BETEILIGUNGSBEGINN

3501

MITARBEITER

UMSATZ in Mio. €Umsatz Stephen Machinery

1 Einschließlich der 2014 erworbenen Einheit FrymaKoruma
Hameln, www.stephan-machinery.com